Abschied einer Legende - Schumi ab 2013 nicht mehr bei Mercedes

Abschied einer Legende – Schumi ab 2013 nicht mehr bei Mercedes

Das Formel 1 – Team von Mercerdes, rund um Norbert Haug, hat bekannt gegeben, dass Lewis Hamilton ab 2013 Fahrer bei Mercedes in der Formel 1 sein wird. Michael Schumachers auslaufender Vertrag wird somit nicht mehr verlängert. Schumachers Zukunft in der Formel 1 ist damit ungewiss.

Schumacher – Urheber: Mark McArdle

Da Lewis Hamilton von McLaren Mercedes zu Mercedes Grand Prix wechselt, wird dessen Cockpit neben Jenson Button von Sergio Perez übernommen. Dies bestätigte McLaren heute, nachdem Hamiltons Abschied bekannt geworden war.
Perez fährt in der aktuellen Saison für Sauber und gilt aktuell als eines der größten Talente in der Formel 1. Der Mexikaner überzeugte in dieser Saison bereits mit 3 Podiumplatzierungen mit einem vergleichsweise schwachen Auto.
Hamilton, Weltmeister von 2008, der bereits in der Formel 3 für Mercedes fuhr, ist zukünftig Teamkollege von Nico Rosberg. Interessant wird sein, ob es Mercedes in den kommenden Jahren gelingt ein Spitzenauto zu entwickeln damit die Fahrer um die Weltmeisterschaft mitfahren können oder ob Hamilton, wie auch Rosberg und Schumacher in den letzten 3 Jahren, nur hinterherfährt.

Schumacher dem seit seinem Comeback im Jahr 2010 lediglich ein Podium gelang wird damit vermutlich seine Formel 1 – Karriere endgültig beenden. Es ist unwahrscheinlich, dass eins der Top-Teams ihn nochmals unter Vertrag nimmt, denn Schumachers fahrerische Qualitäten wurden in den letzten Monaten mehrfach kritisch hinterfragt. In dieser Saison verschuldete Schumacher mehrfach Ausfälle im Rennen. Auch konnte sich Schumacher zu keiner Zeit gegen den jüngeren Teamkollegen Nico Rosberg behaupten. Daher ist ein endgültiger Abschied wahrscheinlich. Dies bedauern wir sehr, da Schumacher die Formel1 ab den 90er Jahren mitgeprägt hat. Die Art und Weise wie sein Abschied von Mercedes bekannt geworden ist, halte ich für äußerst unglücklich. Man hätte doch viel eher Schumacher die Gelegenheit geben sollen von sich aus Mercedes verlassen zu wollen. Ob es nun so ist oder nicht. Jetzt wirkt die ganze Angelegenheit beinahe wie bei Michael Ballack und Bayer Leverkusen – beinahe wie ein großes Missverständnis.

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