Wahlbetrug bei Ukraine-Wahlen?

Man achte auf Urne 6

Man achte auf Urne 6

10393835_417333895075030_4867608934054461990_n

Auch hier sauber gestapelte Wahlunterlagen

Gestern waren nicht nur die Europawahlen. In der Ukraine kam es gestern zu den umstrittenen Präsidentschaftswahlen. Im Vorfeld wurde bereits spekuliert wie Sinnvoll eine solche Wahl sein mag, denn in derUkraine tobt seit Wochen ein Bürgerkrieg zwischen den pro-ukrainischen Kämpfern des Rechten Sektors (inkl. einiger anderer Gruppen) und den pro-russischen Rebellen.

Der Unternehmer Pjotr Poroschenko hat die Wahl mit 55,9 Prozent die gewonnen und ist somit neuer Präsident der Ukraine. Poroschenko war bereits 2009 Außenminister und 2012, unter Janukowitsch, Minister für wirtschaftliche Entwicklung. Der ehemalige Weltmeister im Schwergewicht Vitali Klitschko wurde, im dritten Anlauf, zum Bürgermeister von Kiew gewählt.

Die Situation in der Ukraine ist derzeit Brisant. Der Südosten hat sich von der West-Ukraine abgespalten. Korrekte Wahlen waren eigentlich kaum möglich. Kreml-Chef Wladimir Putin will das Ergebnis, wie auch der entmachtete ukrainische Staatschef Viktor Janukowitsch, “respektieren”. Das Wort “anerkennen” vermeiden beide.

Die Referenden in Luhansk und Donezk, wie auch auf der Krim, wurden durch die westlichen Medien, in den letzte Wochen, als offensichtlicher Wahlbetrug dargestellt (Keine Wählerlisten, Bewaffnete vor und in Wahllokalen usw.). Jetzt sind aus der Ukraine (Kiew und Odessa) ebenfalls verdächtige Fotos aufgetaucht. Diese zeigen ordentlich gestapelte Wahlunterlagen in den transparenten Wahlurnen. Darüber hinaus gibt es bisher keine Angaben zu der Wahlbeteiligung. Angeblich hatte in Donezk kein einziges Wahllokal geöffnet. In der Ostukraine misstraut ein Großteil der Bevölkerung der Kiewer Regierung. Die Menschen dort sind allerdings auch nicht geschlossen für eine Abspaltung von der Ukraine, so wie es in prorussischen Medien häufig geäußert wird. Viele Menschen fordern ebenfalles Aufklärung für die schrecklichen Verbrechen im Gewerkschaftshaus in Odessa. Dort sind über 40 Menschen durch Angriffe von Kämpfern des rechten Sektors getötet worden. Sehr lesenswert dazu folgender Artikel. Die bisherige Übergangsregierung ist dem bisher nicht nachgekommen.

Weitere Quellen:

Timoschenko – Das Massaker von Odessa ist gerechtfertigt
Odessa: Keine Tragödie sondern ein gezieltes Pogrom

 

Be Sociable, Share!